Armer Spitzensport – Wie Top-Athleten um ihre Existenz kämpfen

Armer Spitzensport – Wie Top-Athleten um ihre Existenz kämpfen

Sie sind Olympiasieger, Weltmeister oder Rekordhalter, doch kaufen können sie sich für diese Titel wenig. Deutschlands Top-Athleten kämpfen immer mehr um ihre finanzielle Existenz und viele müssen sich entscheiden von dem Spitzensport oder von der Karriere.

In der Spitzensport Doku berichten sechs Athleten von ihrem harten Weg zu Fördergeldern und Medaillen. Leben vom Spitzensport können viele nur für den Moment, ihre berufliche Zukunft wird durch den Sport nicht gesichert. Wer nicht gerade Profifussballer ist, muss im Schnitt von rund 600 Euro im Monat leben, und dies bei einer 60-Stunden-Trainingswoche. Deshalb beschaffen sich die Athleten über Crowdfunding, Bürojobs oder sogar durch ihre eigene Eisdiele zusätzliches Geld.

Denn auch die Sportförderung durch Steuermittel reicht nicht für das Leben nach dem Ende der sportlichen Laufbahn aus. Doch wie kann man den Fulltimejob Spitzensport finanzieren? Nun soll der Staat die Sportförderung neu ausrichten. Ein Umdenken in der Leistungsgesellschaft? Wohl kaum. Denn Medaillen für Deutschland wollen alle sehen. Doch immer weniger Talente sind bereit, für den Sport alles andere zu vernachlässigen.

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